Konzerte & Veranstaltungen in Oldenburg

mit Musikern des DTKV Nordwest

 

Alle Veranstaltungen finden in Oldenburg statt, sofern nicht anders angegeben.


LANGE NACHT DER MUSIK 2017

Samstag 17. Juni, 19-24 Uhr


Die LANGE NACHT DER MUSIK findet seit 2013 jeweils im Juni als gemeinsame Großveranstaltung der bei ,,klangpol" zusammengeschlossenen Netzwerkpartner statt. An einem Abend präsentieren sich dabei die unterschiedlichen Partner mit ihren Ensembles und den dort jeweils aktiven Künstlerinnen und Künstlern in zahlreichen Kurz-Konzerten, Installationen und Performances. Bei freiem Eintritt wird dabei in konzentrierter Form die Szene der aktuellen Kunstmusik im Nordwesten erfahrbar, in ihrem ganzen Reichtum und ihrer enormen Vielfalt.

 

Beteiligt sind unter anderem die Hochschule für Künste Bremen, das Oldenburgische Staatstheater, die Musikschule der Stadt Oldenburg, Universität Oldenburg, Schlagwerk Nordwest, das oh ton - Ensemble, das Ensemble New Babylon, die Jazz-Musikerinitiative Oldenburg, S.Y.L.K.E. e.V. - Verein zur Förderung gegenwärtiger Musik, das Edith-Russ-Haus für Medienkunst, das Blauschimmel-Atelier und das Haus des Hörens / HörTech.

 

Der DTKV Nordwest ist diesmal mit vier Veranstaltungen dabei:

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Programmheft / Zeitplan
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Klang- und Groove -

Improvisationen mit ,,Djembassy"

Instrumente Baß Percussion Djembe Djembassy

                   

                    mit Ulla Schmidt (Percussion) und Jens Piezunka (Baß)

 

                   in Zusammenarbeit mit der Musikschule der Stadt Oldenburg

 

Zwei Musiker fahren Tandem ohne Lenker über eine Brücke ohne Geländer

in eine Stadt, die es nicht gibt ... Am Anfang jeder Improvisation steht der leere Klangraum - und die Offenheit und Bereitschaft, den Weg, den das

Stück vorgeben wird, mitzugehen. Welches Klangbild taucht auf?

Wohin führt es? Wo ist eine Abzweigung? Kommen wir zum Anfangspunkt zurück? Das Duo Djembassy mit Ulla Schmidt (Djembe) und Jens Piezunka (Kontrabass) lotet die Klänge mit vielfältigen, teils ungewöhnlichen Instrumental- und Vokaltechniken aus.

 

21 Uhr, klangpolar-Station II

 

22 Uhr, Kinderbibliothek - Foyer


Tastissimo

4 PianistInnen zu 8 Händen an 2 Flügeln

in Zusammenarbeit mit der Universität und der Musikschule der Stadt Oldenburg

Sören Sieg           ,,The Circle" für zwei Klaviere zu acht Händen

Alan Hovhaness   ,,Mihr" für zwei Klaviere

George Crumb     ,,Double Helix"

                               aus ,,Otherworldly Resonances" (for two amplified pianos)

Graham Fitkin      ,,Untitled 11" für zwei Klavier zu acht Händen

 

Das Klavierensemble „Tastissimo“ erzeugt knackige Grooves und exotische Rhythmen, spannt weite Melodiebögen in geheimnisvollem Klangrausch.

Das Ensemble entstand im Jahr 2006 aus dem Wunsch der MusikerInnen heraus – fernab von der üblichen meist solistischen Rolle eines Pianisten – gemeinsam kreativ miteinander zu arbeiten. Es widmet sich der mehrhändigen Originalliteratur aus den Bereichen der Frühmoderne, des Tango und der globalen Postmoderne. In der jetzigen Besetzung spielen Christiane Abt (Universität Oldenburg), Ruth Ense (Musikschule der Stadt Oldenburg), Gabriele Hoeltzenbein (Kirchenmusikerin) und Ronald Poelman (freischaffender Klavierdozent und Komponist).

 

Traumgestalten

 

ein klangfarbenreiches Panoptikum lyrischer & musikalischer Miniaturen 

   zu Liebe und Tod;

      zu Nacht und Licht und Schatten;

         zu Träumen, Fantasien und Legenden

 

                mit Guido Eva (Violine, Klavier)

                 und Thomas Kortenhaus (Sprecher)

 

 

I Traum oder Tod oder Schlaf                                                        19.30 h

 

Unwirklich schwebende Nonen und Schritte in schlafwandlerisch tastenden Metren, dahingleitende Minimalfiguren und melismatische Wüstengesänge verlieren sich in kristallklarer Stille.

 

Musik: Backens, Schmidt-Kowalski, Glass, Ben-Haim, Pärt

Text: Heine, Ende, Brasch, Novalis, Kaléko

 

II Dream within a dream                                                               22.15 h

 

Geheimnisvolle Quartengebilde führen durch Klanglandschaften unterm Sternenhimmel und ein ostinates Fünf-Achtel-Fernweh fantasiert von alten Legenden.

Zwischen Schattenklängen und lichten Farbenspielen verweben sich mehrstimmige Melancholien zu einem stillen ,,Memento mori“.

 

Musik: Keller, Ysaÿe, Traiger, Improvisation

Text: Hesse, Kaléko, Calvino, Poe, Eichendorff

 

III Carpe noctem                                                                            22.45 h

 

Aus dem Klavier-Innenraum tropfen beharrliche Pizzicati und verwehen in Äolsharfen-Arpeggien... Zerissene Ponticello-Attacken stürzen vom Himmel - und wo Melodiefragmente sekundenweise das Ende der Nacht beseufzen, tanzen Nachtmahre skurril um die Oktaven und beschwören den alten Bach. Oder war das nur geträumt?

 

Musik: Cowell, Morricone, Hovland

Text: Novalis, Ende, Hesse

 

 

Kleiner Vortragssaal, PFL

 

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Zeitgenössische Musik für Cello & Klavier

      in Zusammenarbeit mit dem Oldenburgischen Staatstheater

Christoph Keller (Klavier) und Norbert Körner (Violoncello) stellen  facettenreiche und feingeschliffene Perlen aktueller Musik vor:

 

Erkki-Sven Tüür (*1959)      -     Dedication
Christoph J. Keller (*1959)  -     Elegische Rhapsodie
 
21:30 Vortragssaal, PFL
22:30 Veranstaltungssaal, PFL

 





Regelmäßige Veranstaltungen:


Schülerkonzerte

Schülerinnen und Schüler unserer Instrumentallehrkräfte können ihre im Unterricht erarbeiteten Stücke in kleineren und größeren Konzerten vorstellen. Diese sind teils öffentlich, teils finden sie in privatem Rahmen statt. Vom kurzen Lied bis zum schwierigen Konzertstück kann alles vertreten sein, bisweilen sogar eigene Improvisationen und Kompositionen. Über den Tellerrand zu schauen und zu sehen, was die anderen so machen, ist ein wichtiger Aspekt. Im Vordergrund steht immer das gemeinsame Musizieren und Musik-Erleben. Nähere Informationen zu diesen kleineren Konzerten erhalten Sie direkt bei unseren Kolleginnen und Kollegen.


Kinderkonzert

Zusätzlich zu den verschiedenen kleinen Vorspielmöglichkeiten, die unsere Lehrkräfte in eigener Regie anbieten, gibt es einmal jährlich auch eine gemeinsames Konzert in etwas größerem Rahmen. Bei den Kindern überwiegen oft Freude und Stolz, ein selbst erarbeitetes Ergebnis präsentieren zu können. Eltern und Lehrer nehmen Anteil, fiebern mit; ihnen geht es nicht selten ähnlich. Gleichzeitig soll auch das Spiel unter Zuhörern als etwas Selbstverständliches und Natürliches vermittelt werden.


Jugendkonzert

Beim Jugendlichenkonzert sind oft schon längere und ausgefeiltere Kompositionen zu hören, aber auch kurze und kurzweilige Stücke aus Folk, Pop und Filmmusik. Mit diesem Konzert bietet sich die Gelegenheit, einmal auf ein größeres Ziel hinzuarbeiten.

Wenn über Freunde und Familie hinaus auch ein erweitertes Publikum zuhört, mag die Veranstaltung ein klein wenig offizieller erscheinen und stellt so ein gutes Training für das Spiel in der Öffentlichkeit dar. Neue Anregungen und hilfreiche Rückmeldung von außen sind auch hier eine erwünschte Begleiterscheinung.


Generationenkonzert

Häufiger als man denkt, kommt es vor, daß Erwachsene weiter bzw. wieder Instrumentalunterricht nehmen oder sogar ein Instrument neu erlernen.

Für sie bietet sich hier ein Forum, selbst erarbeitete Stücke zu präsentieren und zu hören. Aber auch Kinder und Jugendliche können hier spielen und sich Anregungen holen. Der wechselseitige Austausch ist gewünscht, oft auch erhellend und erfrischend. Daß Musik ein generationenübergreifendes Medium und Bindeglied sein kann, soll hier erfahrbar werden.


Lehrerkonzert

Daß der eigene Lehrer, die eigene Lehrerin auch als Musiker/in künstlerisch tätig ist, kann auch als interessant und motivierend wahrgenommen werden. Selten zu hörende, schwierigere oder besonders spannende Stücke werden in diesen Konzerten immer wieder zu Gehör gebracht.

Daneben können die Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern aus ihrer eigenen künstlerischen Erfahrung Anregungen und Hilfestellungen geben.

 

Auch bietet sich hier einmal mehr die Gelegenheit für das gemeinsame Spiel und den Austausch der Kolleg/innen untereinander. Nicht zuletzt können Eltern, Schüler und an Instrumentalunterricht interessierte Besucher die Lehrer des DTKV auch einmal von der künstlerischen Seite erleben und miteinander ins Gespräch kommen. 

Jugend Musiziert - Vorkonzert

Über den Sinn von Wettbewerben in der Musik mag man geteilter Meinung sein. Auf regionaler Ebene ist ,,Jugend Musiziert" meist aber eine eher entspannte Veranstaltung und stellt oft eine gute Möglichkeit dar, für Motivation zu sorgen, indem längerfristig auf ein größeres Ziel hingearbeitet wird. Gleichzeitig können die Kinder und Jugendlichen fachliche Rückmeldung und Beratung anderer Lehrkräfte erhalten.

Im ,,Jugend musiziert" - Vorkonzert besteht weitere Gelegenheit, das fast fertige Programm noch einmal unter ,,echten Bedingungen" in der Öffentlichkeit zu testen und die eigene Vorspielfähigkeit zu trainieren. Ein letzter ,,Test" im Konzert kann noch aufschlußreiche Erfahrungen vermitteln, wichtige Rückmeldungen können eventuell noch ins Spiel einfließen. Ein sicheres und gutes Gefühl beim Spielen kann so gefestigt werden.


Konzert: auf der Bühne und Backstage
Foto: Paul-Georg Meister / pixelio